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Mittwoch, 27. Juli 2016, 11:35

Einstellungstest nicht bestanden für die Kurzausbildung zum Lokführer

Hallo Leute.

Ich bin Zimmerer-Meister und möchte gerne aus gesundheitlichen Gründen als Lokführer bei der S-Bahn arbeiten. Ich hatte jetzt den Einstellungstest und habe diesen leider nicht bestanden. Ich leide unter einer Rechenschwäche (Diskalkulie. Ich kann zwar mit dem Taschenrechner alles berechnen, auch schwierige Formeln, aber das Kopfrechnen gelingt mir gar nicht. (in der Ausbildung zum Zimmerer durfte ich einen Taschenrechner benutzen). Leider war man bei dem Einstellungstest nur eine Nummer und auf mein Problem wollte man nicht eingehen.

Ich möchte aber liebend gerne als EiB arbeiten, kann ich denn noch was tun, um den Beruf doch noch ergreifen zu können???

Gruß Tom

Beruf: Triebfahrzeugführer -> exEiB 10

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Samstag, 30. Juli 2016, 02:41

Hi Tom,

es gibt da immer so nen Grundsatz, fällt man durch den Eignungstest, siehts leider ziemlich düster aus.
Hast du deine Dyskalkulie denn beim Bewerbungsgespräch erwähnt bzw. wusste dein Ansprechpartner aus der Fachabteilung (Teamleiter) davon?
Gibt nämlich sehr vieles, was die Betriebsdiensttauglichkeit zunichte macht und das könnte hier gut der Fall sein. Ein bisschen mit rechnen hat man nämlich bei der Eisenbahn dann doch zu tun - Bremshundertstel errechnen, Zuglänge bei Beschleunigungspunkten addieren, Zielbremsungen zu Bahnsteigen/Signalen, etc....

Sollte deine Dyskalkulie eine abgeschwächtere Form sein & dein potenziell künftiger Vorgesetzter bei der S-Bahn davon noch nichts wissen, den einfach mal darüber aufklären, schaden kann es nicht.

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Mittwoch, 10. August 2016, 16:15

Hallo Floman

danke für deine Antwort. Ich berechne dir alles, halt eben nicht unbedingt im Kopf. Gerade die im Test verwendeten Zahlenreihen, die man ergänzen muß sind für mich nicht lösbar. Einfaches addieren klappt dagegen schon. Mit dem Rechner löse ich dir auch alle anderen Dinge. Zahlenreihen kommen im Berufsleben aber wohl auch nicht vor.
Die Leute vom Eignungstest war das egal, die sagten mir, sie wüßten nicht was zu tun ist, und notfalls soll ich zum Arzt und ein Gutachten bringen. Leider macht das aber kein Psychiater, da die Dyskalkulie keine "Krankheit" ist, die beim Erwachsenen Diagnostiziert werden kann. Dies macht man nur bei Kindern, aber das bringt denen nix, da dies nicht wirklich anerkannt ist. Ich meine ich habe meinen Zimmerer Meister ja auch gemacht, und lange in dem Job gearbeitet, ist ja nicht so, dass man da nix berechnet.
Der Ansprechpartner bei der DB hat sich auf die Mail nicht mehr gemeldet, als ich ihn direkt daraufhin angesprochen habe, ob es noch eine Möglichkeit gibt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tom_muc« (10. August 2016, 16:31)


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Donnerstag, 11. August 2016, 07:58

Hallo Tom,

nein, da gibt es keine Möglichkeit.
Die Bahn hat ihre Einstellungsmechanismen und -kriterien, an denen man bei Nichtbestehen nicht vorbei kommt.
Tut mir leid für dich, aber mit dem Lokführer-Beruf schaut es schlecht aus.

Gruß
Jörg
ansprechbarer Ausbilder

5

Sonntag, 14. August 2016, 22:22

Okay, danke für die Antwort....